Wald-psychologie
Waldpsychologie
Ich gehe in den Wald. Da ist Heilung. Da ist Ganz-Sein.
Ich bin ursprünglich mal als Psychologe (B. Sc) tätig gewesen – habe aber mehr oder weniger schnell gemerkt, dass mentales Hin und her wenig effektiv ist; es ist oft nur ein Austausch von Gedanken ohne wirkliche Substanz; ein mentales Verändern von Gedanken verändert aus meiner Sicht nur die Intensität des „Mit mir stimmt etwas nicht-Gefühl“, und nicht das Leben selbst.
Lass uns da psychologische Arbeit leisten, wo wir als Lebewesen ursprünglich mal herkamen.
Denn: Unser Körper hat nicht vergessen, dass er mal Teil des Waldes war.
Und genau das lässt sich tief spüren. Es lässt sich spüren wie eingeatmete Terpene und Flavonoide den Körper fluten; reine, saubere Luft lässt sich spüren; es lässt sich fühlen wie wohltuend der Wald ist.
Und dieses Spüren ist deine Heilung, die du so lange gesucht hast.
Endlich du. Endlich.
Atme durch.
Waltherapie/Waldpädagogik nennt es die Universität .
Shinrin Yoku nennt es Japan , wo es zum kassenärztlichen Repertoire dazugehört, einen Waldaufenthalt verschrieben zu bekommen angekommen sein ist das Gefühl, wenn alles an Spannung, Erwartung, Bedingung, Konvention abfallen können.
Ich nenne das Waldpsychologie, weil es das widerspiegelt, was ich gerne und voller Leidenschaft tue.
Was ist eigentlich Waldpsychologie?
Waldpsychologie ist meine eigene Wortschöpfung – von Haus aus bin ich als Psychologe (B.Sc) ausgebildet und habe mal vor einiger Zeit eine Weiterbildung zum Waldtherapeuten über die Universität Rostock absolviert.
Waldpsychologie ist meine Antwort auf die momentane Zeit geworden, wo Stress, Druck, Gedankenchaos und Verstandes-Welt vermeintlich die Oberhand haben und Einkehr, Bei-Sich-Sein, Reflektieren und Sich-Selbst-Spüren auch vermeintlich in den Hintergrund rücken. Nur ist es mit dem Hintergrund so, dass diese Dinge da nicht lange bleiben – es will gesehen werden; und dieses Gesehen-Werden macht sich in Symptomen bemerkbar.
Ist Burn-Out nicht statt einer „Krankheit“ einfach ein Signal des Körpers, dass er so nicht mehr weitermachen kann? Oder ist nicht die Ideenflut und das Gedankenchaos bei ADHS ein Symptom für völlige Überreizung, „Zuviel“ und einer Sehnsucht nach Erdung und Ankommen? Und sind nicht gesamtgesellschaftlich die Höchstzahl an psychischen Erkrankungen & Diagnosen INSBESONDERE bei Kindern ein deutliches Warnsignal für eine fehlgeleitete Gesellschaft?
Genau dieser Symptome nimmt sich die Waldpsychologie an – durch Rückverbindung.
Im Wald bist du so, wie du bist. Im Wald darfst du sein, wie du bist. Laut, leise, stark, schwach, groß, klein – Völliges Sein-Lassen, ganz da-Sein; hier brauchst du nichts mehr und darfst alles draußen lassen.
Angekommen-Sein ist das Gefühl, wenn alles an Spannung, Erwartung, Bedingung, Konvention einfach abfallen kann.
Nicht, weil sie nicht mehr da sind , sondern einfach, weil sie nicht mehr Teil deiner Realität sind.
Was die Anderen machen, was die anderen von dir erwarten, was die anderen für Bedingungen stellen ist dir dann egal.
In diesem Umfeld bist du sicher und geschützt – und in diesem sicheren Feld schauen wir uns an, was dich gerade umgibt; was gerade da sein und gesehen werden will. Denn jetzt ist endlich dafür Raum.
Und dann lassen auch die Symptome nach und dein Körper kann im wahrsten sinne des Wortes wieder durchatmen.
Grüße von Herzen
Daniel
Dein möglicher erster Schritt:
Wenn du unsicher bist, ob die Unterstützung für dich passt –genau dafür ist das Erstgespräch da.